Chemnitz zeigt Engagement: Über 1.000 Unterschriften für den Briefmarathon 2015

Mit Zufriedenheit kann Amnesty International auf den diesjährigen Briefmarathon blicken: Vom 04. bis zum 18. Dezember wurden weltweit über 1.820.000 Briefe gesammelt. Mindestens, muss man sagen, denn noch sind die Auszählungen noch nicht überall abgeschlossen. Jeder einzelne von ihnen trägt die Kraft in sich, Menschen in Not und Gefahr aus ihrer Lage zu helfen. Auch aus Chemnitz machen sich mehr als 1.000 Briefe auf, um an die Einhaltung der Menschenrechte in der Welt zu appellieren.

Jedes Jahr lädt Amnesty International zum weltweiten Briefeschreiben ein, um an Personen und Regierungen, welche die Menschenrechte nicht achten, zu appellieren. Und das mit enormer Resonanz: 2015 wurden mindestens 1.820.000 Briefe gesammelt. Die endgültige Zahl kann noch um einiges höher liegen, denn noch sind die Auszählungen nicht überall abgeschlossen. Auch Amnesty International Chemnitz war in den vergangenen zwei Wochen aktiv und hat vor allem zu fünf Fällen, die wir in unserem letzten Beitrag vorgestellt haben, Briefe gesammelt. Das Resultat kann sich sehen lassen: Insgesamt 1.159 Briefe konnten wir in der Stadt zusammentragen und werden sie nun an die zuständigen Stellen schicken, um gemeinsam mit unzähligen weiteren Briefen aus aller Welt Druck auf Menschenrechtsverletzer_innen aufzubauen.

Amnesty International Chemnitz am Tag der Menschenrechte in der Mensa der TU Chemnitz

Unsere erste Station war die TU Chemnitz, an der wir zum Internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, bereits über 100 Briefe sammeln konnten. Die folgenden Tage führten uns mit dem Briefmarathon auf ein Benefizkonzert der AIDS-Hilfe Chemnitz e.V., einen Kleinkunstmarkt auf dem Brühl und einem Künstlerweihnachtsmarkt auf dem Sonnenberg. Überall konnten wir uns über viel Zuspruch freuen, und am Ende zufrieden auf bereits 407 unterzeichnete Briefe blicken.

Besonders erfolgreich sollte sich aber der Briefmarathon am Chemnitzer Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium herausstellen. Gemeinsam mit Lehrern durften wir hier beispielsweise Ethik- und Gemeinschaftskunde-Stunden mitgestalten und den Schüler_innen den Briefmarathon näherbringen. Nach fünf intensiven Tagen konnten 752 weitere Briefe verbucht werden, eine überwältigende Resonanz. Damit leistet Chemnitz mit insgesamt 1.159 Briefen seinen bescheidenen Beitrag zu den nahezu zwei Millionen Briefen aus der übrigen Welt.

Mit hunderten von Briefen setzen sich die Chemnitzer_innen für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte ein

Ein würdiger Abschluss des alten Jahres also, mit dem wir zufrieden in die Weihnachtszeit starten. In den beiden verbleibenden Wochen des Jahres 2015 werden keine Gruppentreffen stattfinden; die nächste Möglichkeit, sich einen Eindruck über unsere Arbeit zu verschaffen, ist der 6. Januar, 20 Uhr im Umweltzentrum Chemnitz. Bis dahin wünschen wir ein frohes Fest, entspannte und erholsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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