Podiumsdiskussion zu Schwangerschaftsabbruch am 25. November 2015

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Zu diesem Anlass möchten wir ein besonders kontrovers diskutiertes Thema ansprechen: Schwangerschaftsabbruch. Sollten Schwangerschaften etwa nach einer Vergewaltigung abgebrochen werden dürfen? Wenn Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Frau besteht? Oder doch gar nicht? Am 25. November um 19:00 Uhr werden wir dazu im Veranstaltungssaal der VHS Chemnitz eine Podiumsdiskussion mit Expert_innen abhalten.

Grundlage der Podiumsdiskussion ist ein aktueller Bericht von Amnesty International zur Lage der Abtreibungsproblematik in Irland. Das katholische Land hat nun den Schwangerschaftsabbruch bei akuter Gefahr des Lebens der Frau ermöglicht. Amnesty International begrüßt diese Lockerung, sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf. Denn nach wie vor ist ein Schwangerschaftsabbruch nicht bei Gefahr der Gesundheit der Frau oder nach einer Vergewaltigung möglich. Amnesty International sieht sich daher genötigt, Irland aufgrund seiner Abtreibungsgesetze weiterhin zur Achtung der Menschenrechte zu ermahnen.

Auch vor dem Hintergrund immer lauterer Forderungen von Abtreibungsgegner_innen in Deutschland (wie dem Marsch des Lebens in Berlin) möchten wir über das Thema Schwangerschaftsabbruch als Menschenrecht ins Gespräch kommen und freuen uns, folgende Expert_innen zu unserer Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen:

Herr Dr. Dr. Alexander Lohner
Doktor der Theologie & Philosophie sowie Mitglied bei Misereor

Frau Dr. Ines Scheibe
Psychologin und Leiterin einer Beratungsstelle beim Humanistischen Verband Deutschlands in Berlin für Schwangerschaftskonfliktberatung

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei.

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