Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2016

Das Äußern der eigenen Meinung mag für uns selbstverständlich erscheinen, in vielen Ländern der Welt besitzen die Menschen diese Freiheit jedoch nicht: Wer sich kritisch über Regierungen oder die herrschenden Zustände äußert, wird unterdrückt oder muss gar um sein Leben bangen. Journalisten, Blogger und Schriftsteller werden vielerorts verfolgt und bedroht, inhaftiert und vom Staat gefoltert. Jedes Jahr zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai macht Amnesty International auf diese Missstände aufmerksam und fordert die weltweite Durchsetzung des Rechts auf Meinungs- und Pressefreiheit, wie es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte jedem Menschen zuspricht.

Auch wir von der Chemnitzer Gruppe wollen zum Tag der Pressefreiheit ein Zeichen setzen. In mehreren Buchhandlungen der Stadt machen deshalb große Amnesty-Plakate auf das Recht auf freie Meinungsäußerung aufmerksam. Darüber hinaus nutzen wir das zeitgleich stattfindende Campus- und Sportfest und sind am 3. Mai ab 13 Uhr mit einem Infostand auf dem Mensavorplatz der TU Chemnitz vertreten. Hier werden wir unter anderem Unterschriften für eine Petition an Kubas Präsidenten Raúl Castro sammeln: Zwar hat der Karibikstaat im letzten Jahr zahlreiche politische Gefangene freigelassen, vom Recht auf freie Meinungsäußerung sehen sich die Bürger und Bürgerinnen Kubas aber nach wie vor weit entfernt. So wurden etwa anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte 2015 erneut Oppositionelle festgenommen und misshandelt, weil sie ihre Kritik an den bestehenden Zuständen zum Ausdruck gebracht hatten.

Veröffentlicht in Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*